Übersicht: Saison 2019

 

 

 

17. September 2019 - Dienstag - 19.30 Uhr - Buchcafé (Saal)

 

BAUHAUS 100. JAHRE - Architektur der Moderne,

u.a. gibt es auch eine Begegnung mit Loheland

Vortrag von Frau Dr. Feld (Eschwege)

 

Vor hundert Jahren - 1919 - wurde in Weimar das Bauhaus gegründet, eine Kunstschule, die Kunst und Handwerk in einer Lehre - und unter einem Dach - zusammenfasste und die gezielt mit der Industrie zusammenarbeitete. Damit schuf das Bauhaus die Basis für einen heute noch wirksamen modernen Bau- und Lebensstil, der für alle geeignet und erschwinglich sein sollte. Der Vortrag behandelt Fragen wie: Warum ausgerechnet Weimar? Wie war die Bauhaus-Lehre aufgebaut und wer hat sie mit Leben gefüllt? Was ist das Besondere am „Bauhaus-Stil“? Außerdem werden andere, parallel zum Bauhaus entstandene Reformbewegungen sowie Eindrücke von ausgewählten Jubiläumsausstellungen berücksichtigt.

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26. Juni 2019 - Mittwoch - 18.00 Uhr 

 

Stadt-Hotel Bad Hersfeld

Am Perfort 9 (Gelber Saal)

 

Jahresmitgliederversammlung

 

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25. Juni 2019 - Dienstag - 19.30 Uhr - Buchcafé (Saal)

 

Bemerkungen zum `Prozess` des Kafkaesken bei Kafka, 

eine Hinführung zu den Grenzen des Denkens.

Vortrag von Dr. Andreas Gauger (Berlin)

 

Anhand wichtiger biographischer Daten wird gezeigt werden, wie das Kafkaeske im Werk des Prager Intellektuellen zum Hervorgang kam. Dabei wird deutlich werden, dass nicht nur Zeitprobleme, sondern auch überzeitliche Probleme thematisiert wurden. So wird das künstlerische Schaffen zum Ausdruck wichtiger persönlicher Erlebnisse, Zeit-Erfahrungen und auch als Versuch gefasst, das eigentlich Undenkbare zur Sprache zu bringen. „Wir werden hier an die Grenzen des menschlichen Denkens versetzt“ – schrieb der französische Nobelpreisträger Camus über das Werk Kafkas richtig. Aber nicht nur das. Wir erleben die Aktualität solcher „Prozesse“ bis in die Gegenwart! Und dies hat wahrhaft philosophische Dimensionen.

 

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21. Mai 2019 - Dienstag - 19.30 Uhr - Buchcafé (Saal)

 

LEBENSREISE EINES MALERS - OTTO DIX - zum 50. Todestag

Lesung aus der Romantetralogie von und mit Ulla Spörl (Gera)

 

Dix`s Biografie lässt sie noch einmal lebendig werden: Die Geraer Autorin Ulla Spörl hat eine biografische Romanreihe über den deutschen Maler und Grafiker Otto Dix geschrieben, dessen Todestag sich in diesem Jahr zum fünfzigsten Mal jährt.

Am 21. Mai ist Spörl zu Gast beim Kulturbund Bad Hersfeld und liest aus ihrem vierteiligen Werk. Sie erzählt unter anderem von Dix‘ Studienzeit in Dresden, seinem freiwilligen Fronteinsatz und dessen Folgen, der Vertreibung als Professor an der Dresdner Kunstakademie durch die Nazis und seiner Stigmatisierung als „entartet“. Sie zeigt aber auch seine durch Erfolge im Ausland genährte Hoffnung, in Deutschland als Maler präsent zu bleiben. Spörl stellt Dix nicht auf einen Sockel, sondern zeichnet ihn als Getriebenen, der seine Sehnsüchte, seinen Wissensdrang kompromisslos zu verwirklichen versucht – in der Kunst wie im Alltag.

Neben Einblicken in das Werk gewährt Spörl auch Einblicke in Persönlichkeit und Psyche des Malers. So lässt sie Leser und Zuhörer dem Menschen und Künstler sehr nahekommen. Spörl orientiert sich dabei am belegbaren Geschehen, schriftstellerische Fiktion lässt sie so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig einfließen.

 

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03. April 2019 - Mittwoch - 19.30 Uhr - Buchcafe (Saal)

 

CREATIVE ISRAEL? 

Kulturgeschichtliche und aktuelle Fragestellungen aus dem

Lande Abrahams - Prof. Dr. Matthias Theodor Vogt (Görlitz)

 

Wie kann in einem kulturell vielfältigen Land das Zusammenleben gelingen? Und wie kann Kulturpolitik dafür die Weichen stellen? Prof. Dr. Matthias Theodor Vogt hat im vergangenen Dezember eine Reise durch Israel unternommen. Von seinen kulturpolitischen Beobachtungen wird er am 3. April im Rahmen eines Vortrags beim Kulturbund Bad Hersfeld berichten.

Vogt ist Direktor des Instituts für kulturelle Infrastruktur in Sachsen und Professor für Kulturpolitik, Kulturgeschichte und interkulturelle Zusammenarbeit an der Hochschule Zittau/Görlitz. Er hat sich in zahlreichen Studien mit den kulturellen Grundlagen der Transformationsprozesse in Europa beschäftigt. Sein Hauptinteresse gilt der Frage, wie die Bundesrepublik die Transformation in ein Einwanderungsland meistern und der zunehmenden kulturellen Vielfalt gerecht werden kann, ohne auf eine singuläre Nationalkultur zu setzen. Das Ringen um Interkulturalität und vor allem Intrakulturalität sieht Vogt als Kernthemen künftiger Forschungen und kulturpolitischer Handlungsempfehlungen. 

Im November 2016 wurde Vogt als Nachfolger von Gauck im Amt des Bundespräsidenten vorgeschlagen.

 

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12. März 2019 - Dienstag - 19.30 Uhr - Buchcafé (Saal)

 

PARLAMENT DES GEISTES?

Zur Geschichte des Kulturbundes in Deutschland von der Nachkriegszeit bis heute - Prof. Dr. Siegfried Prokop (Berlin)

 

Zu einem Vortrag des Publizisten und Historikers Prof. Dr. Siegfried Prokop lädt der Kulturbund Bad Hersfeld am 12. März ein. Thema ist der Kulturbund der Nachkriegszeit. 1945 gegründet, versammelte dieser in den ersten Jahren Geistesgrößen verschiedener politischer Couleur und bot ein Prisma pluralistischer Positionen. Der frühe Kulturbund war das beidseitig gewollte und in der deutschen Geschichte bisher einmalig dastehende Dialogforum von sozialistischen, christlichen, bürgerlichen und atheistischen Intellektuellen.

Mit dem aufbrechenden Konflikt zwischen West und Ost, der bald Kalter Krieg genannt wurde, verengte sich das Dialogfeld im Westen wie im Osten. Der Kulturbund vermochte nur zu überleben, wenn er das von ihm bis dahin hochgehaltene Prinzip der Überparteilichkeit opferte. Als er dies im September 1948 offenkundig tat, verließen aus Protest namhafte Persönlichkeiten wie Reneé Sintenis, Eugen Fischer-Baling und Rudolf Pechel die Organisation.

Prof. Dr. Siegfried Prokop war von 1983 bis1996 Professor für Zeitgeschichte am Institut für Geschichte der Humboldt Universität zu Berlin. Er hatte Gastprofessuren in Paris, Moskau und Montral. 1994 bis1996 war er Vorsitzender der Alternativen Enquetekommission „Deutsche Zeitgeschichte“ und von 2006 bis 2012 Vorstandsvorsitzender der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg.

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Übersicht: Saison 2018

 

 

Wird noch nachgetragen!

 

 

Übersicht: Saison 2016/2017

 

25.10.2016         Hugo Wieg                                    Ein  Abend mit Mozart-Opern

08.11.2016         Dr. Michael Fleck                          Sokrates

22.11.2016         Stephan Schulz                             Südafrika in 3D

29.11.2016         Prof. Dr. Karl-Friedrich Pohlmann   Die Entstehung des Korans

06.12.2016         Susanne Völker                             Grimmwelt Kassel

13.12.2016         Naomi Schenck                             Mein Grossvater stand vorm Fenster                                                                                                    und trank Tee Nr. 12

17.01.2017         Eva Demski                                  Autorinnenlesung - (entfällt, s.o.)

21.01.2017 (Sa)    Detlev Jöcker                                   Kinderliedermacher Konzert                                 14.02.2017         Dr. Michael Farrenkopf                   „Mythos Kohle“ – Schachtanlagen des                                                                                                  Ruhrbergbaus in der Werksfotografie

21.02.2017         Wladimir Kaminer                         Lesung

07.03.2017         Prof. Dr. Thomas Fröhlich              Geschichte der Meßtechnik von                                                                                                            Archimedes bis zur Atomzeituhr

21.03.2017         Dr. Manfred Wagner                      Arthur Schopenhauer und das Geld

 

Kulturbund: Literarischer Höhepunkt - Bestsellerautorin Zoë Jenny liest im Buchcafé

 

Zum literarischen Höhepunkt der laufenden Saison lädt der Kulturbund Bad Hersfeld die Erfolgsautorin Zoë Jenny nach Bad Hersfeld ein. Die Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Zoë Jenny veröffentlichte mit 23 Jahren "Das Blütenstaubzimmer" mit über einer halben Million Auflage und Übersetzung in 27 Sprachen. In ihrem siebten Buch "SPÄTESTENS MORGEN" (Frankfurter Verlagsanstalt) sind zwölf Kurzgeschichten, die ohne "Gaga, Blabla und Trallala" die hohe Schreibkunst der short story meisterhaft beherrschen.

Zoë, griechisch Leben, und Leben ist Triebfeder ihres Schreibens, das "immer aus dem Schmerz kommt". Ihre Texte öffnen die Fenster der Verwundbarkeit von Leben; Narbenschau ohne Nabelschau.  Ein zusammengeklappter Notenständer, ein Fährmann und eine Riesenradfahrt etwa genügen, um in äußerster Kürze den Schicksalsbruch einer Siebenjährigen künstlerisch wiederzugeben. Unter Auslassung aller ausschweifender Motive wird ein Krisenaugenblick, eine Krisensituation auf das Notwendige reduziert. Im Anschluss an ihre Lesung im Buchcafé wird die Autorin Fragen aus dem Publikum beantworten falls dies gewünscht ist.

Beginn: 19.30 Uhr Buchcafé, Bad Hersfeld,  Brink 11. Vorverkauf 8.-/ erm. 5.- Hoehlsche Buchhandlung. info@kulturbund.eu für weitere Informationen.

 

 

 

Maria Antas‘ Reise in die Welt des Putzens beginnt in der Kindheit. Als mit Eimer und Schrubber hantiert wurde, die Mutter den Boden noch auf Knien scheuerte, der Teppichklopfer aus Weidenholz zum Einsatz kam. Die Teppichstange Kindern als Turngeräte diente. Nach dem Wochenputz am Freitag am Sonntag noch einmal »aufgefrischt« wurde (meistens vom Vater), weil es ganz normal war, dass unangemeldet Gäste hereinschneiten.

Zu Hause roch es frisch, alles glänzte, die Bettwäsche knisterte. Alles hatte seine Ordnung. Und Putzen war eine Tugend.

Heute heißt Ordnung Feng Shui und das Putzen delegiert man am liebsten an andere. Nicht so Maria Antas. Es ist eine Freude, zu sehen, wie sie aus dem Putzen wieder eine Tugend macht. Wie sie zu traditionellen Methoden zurückkehrt und trotzdem ein Loblied auf die Mikrofaser singt. Wie sie sich über die neuen bunten Flaschen der Putzmittel freuen kann. Wie sie ihrer Leidenschaft fürs Mangeln frönt. Und sich schließlich doch zerknirscht eingestehen muss, dass sie auf die nächste Folge von »Downton Abbey« verzichten will, weil ihr nicht gefällt, wie dort das weibliche Putz- und Küchenpersonal vorgeführt wird.

Maria Antas Geschichten rund ums Putzen, von Kat Menschik hinreißend farbig illustriert, präsentieren nicht nur eine beschwingte Anleitung zum Putzen, sondern auch eine heitere, aber ernst zu nehmende Kulturgeschichte des Putzens. Sie zeigt, wie sich unser Alltag, und damit unser Putzverhalten, verändert hat. Ihre Geschichten wecken selbst bei der modernsten Leserin den Wunsch, sich auf der Stelle eine Mangel anzuschaffen und sich in selbstbestickte Bettwäsche zu legen.

Aus dem Finnlandschwedischen von Ursel Allenstein. Mit Illustrationen von Kat Menschik, Quelle: Suhrkamp 2015

Das Zeitalter der Bruegels

Der Vortrag widmet sich dem künstlerischen Schaffen der Bruegel-Familie, die mit vier Generationen bis weit ins 17. Jahrhundert hineinreicht und die Entwicklung der niederländischen und flämischen Malerei entscheidend geprägt hat. Deshalb werden neben der Betrachtung ausgewählter Werke und ihrer Entstehungszusammenhänge auch zeitgeschichtliche und stilistische Hintergründe erläutert. Im Zentrum steht Pieter Bruegel d. Ä. (1523/30-1569), der als „Bauernbruegel“ schon viele zeitgenössische Sammler begeisterte. Wenig ist über ihn bekannt, und nur ca. 40 Bilder sind überliefert. Seine beiden Söhne Pieter Bruegel der Jüngere („Höllenbruegel“) und Jan Bruegel der Ältere („Samt- oder Blumenbruegel“) haben – jeder auf seine Weise – die väterlichen Themen aufgegriffen, gewissermaßen die Werkstatttradition fortgeführt, obwohl sie beim Tod des Vaters noch Kleinkinder waren. Doch auch die weiblichen Familienmitglieder haben Anteil am Ruhm der Bruegel-Dynastie, sei es als eigenständige Malerin oder als Bindeglied zwischen den Generationen, indem sie – zumeist mit Malern verheiratet – wiederum weitere Malerpersönlichkeiten hervorbrachten.    -   Dr. Marion Feld

 

 

Die Lesung mit Dr. Volker Michels findet im Buchcafé, Verein für Kultur und Kommunikation e.V., Brink 11, statt. 

"Die Tat beginnt immer mit dem Traum"- Zur Aktualität des Schriftstellers Stefan Zweig. Dr.Volker Michels, langjähriger Lektor im Suhrkamp und Insel Verlag, u.a. Herausgeber mehrerer Bücher von und über Stefan Zweig und Initiator der neuen Edition seiner Gesammelten Werke im S. Fischer Verlag, kann in seinem Vortrag über das Leben und Werk eines der weltweit beliebtesten und in fast alle Sprachen übersetzten Dichters auf bisher unbekanntes Quellenmaterial zurückgreifen. Auch Zweigs Schicksal im Widerstand gegen den Nationalsozialismus und die Gründe für seinen Freitod im Brasilianischen Exil werden dabei in bisher seltener Anschaulichkeit rekonstruiert. Ein weiterer Aspekt dieses Vortrags untersucht die Ursachen für die Indifferenz des deutschen Kulturbetriebs gegenüber einem Autor, der in aller Welt nach wie vor präsenter und erforschter ist als in seinem eigenen Sprachgebiet. Wie die Geschäfstführerin des Vereins für Kultur und Kommunikation Mercedes Thiel und der Kulturbundvorsitzende Karl-Heinz Barthelmes der Presse mitteilten, ist diese Lesung die erste von drei Veranstaltungen in Kooperation.im Buchcafé.

Stadthalle, Konferenzraum 2

19.03.2013

"Wenn der Ozean sauer wird - Weltmeere und Klimawandel."

Prof. Dr. Mojib Latif leitet den Forschungsbereich Ozeanzirkulation und Klimadynamik.. Er ist Verfasser wissenschaftlicher Artikel und mehrerer Bücher zum Thema Klimawandel. Latif ist Mitautor der Weltklimaberichte 2001 und 2007. Prof. Dr. Mojib Latif, Klimaforscher am Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel(GEOMAR)

 

 

09.12.2014 Dr. Timo Güzelmansur, CIBEDO Frankfurt, Christentum und Islam in Konkurrenz. Der Islam Herausforderung und Chance der Kirche

 

 

18.11.2014 Matthias Hanke, Fotograf, Braunschweig, Faszination Norwegen

                                                                                                                                

 

Stadthalle, Konferenzraum 2

05.03.2013

„Hurriya heißt Freiheit.

Die arabische Revolte und die Frauen - eine Reise durch Ägypten, Tunesien und Marokko"

Aus organisatorischen Gründen musste der Vortrag zur neuen Koranübertragung mit Prof. Dr. Hartmut Bobzin verschoben werden. Hierfür konnte der Kulturbund Bad Hersfeld Frau Dr. Necla Kelek gewinnen. Sie stellt ihr aktuelles Buch über ihre Reise mit ihrem Mann durch Ägypten und die Mahgrebregion vor. Im Anschluss an ihre Lesung besteht die Möglichkeit zum Gespräch.

Dr. Necla Kelek, Berlin

Dietmar Schmid, Internationalphotography

Stadthalle 

26.02.2013

„La PROVENCE, Poesie der Sinne“

Der Profifotograf Dietmar Schmid hat für diese landesweit größte Multivisionsshow über den Südosten Frankreichs fast drei Jahre von den Seealpen bis zur Camargue fotografiert und recherchiert: die Sehnsuchtslandschaft zwischen Himmel und Meer, zwischen Alpen und Rhone-Delta. Die Griechen brachten Wein und Oliven, die Römer Arenen und Tempel, die Päpste Paläste. Der Natur gelang es, sich ein Stück unwegsames Sumpfgebiet zu bewahren-die Camargue.

Stadthalle, Konferenzraum 2

15.01.2013   

„Stellvertretung. Die bewegende Geschichte eines Begriffs.“

Ein rhetorisch brillanter, mit allen Wassern humanistischer Bildung gewaschener Theologe, der mutig proklamiert: „Luther gehört uns nicht“, wenn es um die Lutherdekade geht und sich mit Sätzen wie „Der Mensch ist doch kein Ringelwurm“ in die aktuellen Streitfragen von Theologie und Biologie einmischt.

Dr. Stephan Schaede , Direktor der Evangelischen Akademie Loccum

Stadthalle,  Konferenzraum 2

11.12.2012

"Ein neuer Blick auf Buddha und seine Lehre"

Der gebürtige Bad Hersfelder Arztsohn und Sinologe, Nachfolger von Gotthold Ephraim Lessing und amtierender Direktor der international renommierten Bibliothek gibt einen Einblick in den aktuellen Forschungsstand des Dialoges mit dem Buddhismus.

Prof. Dr. Helwig Schmidt-Glintzer, Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel

Stadthalle, Konferenzraum 2

27.11.2012

 „Entstehung und Bedeutung der Kathedralen“

Die beliebte Referentin schließt in ihrem Vortrag die komplexe Baugeschichte der zum Teil über Jahrhunderte dauernden Großbaustellen in ihrer sozialen, technischen, ästhetischen und symbolischen Funktion auf.

Dr. Marion Feld,  Eschwege

Stadthalle

13.11.2012

„Philippinen – 7.107 Inseln der Kontraste“

Die Fotografen und Fotojournalisten David Hettich und Tobias Hauser bereisten die Philippinen über mehrere Jahre und haben mit ihrem neuen Vortrag ein kontrastreiches Portrait des asiatischen Landes entworfen, das die natürliche und kulturelle Vielfalt in spannenden Reportagen widerspiegelt.

Tobias Hauser, Freiburg

 

http://www.youtube.com/watch?v=uIL2GxKZgas&feature=youtu.be

Konrad-Duden-Bibliothek Multifunktionsraum

23.10.2012

„Latein – vom Leben einer toten Sprache“

In vertrauter Mischung aus Sachkenntnis, stets mit lokalen Bezügen und der ihm eigenen „hilaritas“, lateinisch für heitere Gelassenheit, erwartet uns ein lebendiger Vortrag zu einer nur scheinbar toten Sprache.

Dr. Michael Fleck, Altphilologe und Historiker

Stadthalle, Konferenzraum 2

09.10.2012

Autorenlesung: „Weimar 2012. Eine Kulturgeschichte.“

Die Autorin präsentiert ihr neuestes Werk, die erste große Kulturgeschichte Weimars seit Jahrzehnten zum „Mythos Weimar“, von  Luther über Bach zu Goethe bis zum Bauhaus und der Weimarer Verfassung.

Dr. Annette Seemann, Sachbuchautorin und Übersetzerin, Vorsitzende des Freundeskreises „Gesellschaft Anna Amalia Bibliothek (GAAB) e. V.

06.05.2012 

Sonderveranstaltung im Kinocenter um 17.00 Uhr zur Einstimmung auf die Festspiele:

Film: „Anatevka“ zum gleichnamigen Erfolgsmusical „Fiddler on the Roof“, USA 1971, Regie Norman Jewison; Chaim Topol als Tevye und Norma Crane als Golde, die trotz Armut und drohender Vertreibung weder Humor noch Lebensmut verlieren.

29.04.2012 

Sonderveranstaltung im Kinocenter um 17.00 Uhr zur Einstimmung auf die Festspiele:

Film: „Tod in Venedig“ als Beispiel einer Literaturverfilmung zu Thomas Mann und dem Festspielstück „Der Zauberberg“. Das Meisterwerk Luchino Viscontis erschien 1971 in Italien und wurde verfilmt mit Musik von Gustav Mahler. Hauptrollen: Dirk Bogade als Gustav von Aschenbach, Björn Andrésen, Silvana Mangano, Marisa Berenson und Romolo Valli.

22.04.2012 

Sonderveranstaltung im Kinocenter um 17.00 Uhr zur Einstimmung auf die Festspiele:

Film: „Titanic“ mit Leonardo di Caprio und Kate Winslet u. a., Regie: James Cameron, USA 1997. Ausgezeichnet mit elf Oscars.

25.03.2012

Sonderveranstaltung im Kinocenter um 17.00 Uhr zur Einstimmung auf die Festspiele:

Film: „RAN“ , Japan 1985; Buch und Regie von Akira Kurosawa. Ran (jap. „Aufruhr, Krieg, Unruhe“) ist ein Historienfilm, der den Fall eines Kriegsherren schildert, der zugunsten seiner Söhne zurücktritt. Die Geschichte adaptiert Elemente aus William Shakespeare’s „King Lear“.

 

 

KARTEN IN DER KARTENZENTRALE FÜR ALLE FILME ERHÄLTLICH.

Der Kulturbund Bad Hersfeld weist mit besonderen Kinofilmen in Zusammenarbeit mit dem Kinocenter Bad Hersfeld auch in diesem Jahr auf die Bad Hersfelder Festspielsaison hin. Hierzu findet ab sofort in der Kartenzentrale der Stadt Bad Hersfeld der Vorverkauf der Kinokarten für 4.-€ (Mitglieder erhalten 1.-€ an der Kinokasse zurück).

Stadthalle, Konferenzraum 2

27. 03. 2012, 19.30 Uhr


„Chemie - Segen und Fluch"

Der irrigen Meinung, dass Chemie überflüssig und nur schädlich ist, wird entgegen getreten. Leben ist Chemie, es beruht auf chemischen Veränderungen: das Keimen eines Sonnenblumenkerns, das Wachstum und die Blüte der Sonnenblume zeigt deutlich chemische Vorgänge in der Natur, wie sie von der Biologie beschrieben werden. Krankheiten werden mit Medikamenten (natürliche Stoffe, vollsynthetische Pharmaka) gelindert bzw. geheilt.

Unsere Werkstoffe entstammen der Natur (Holz,natürliche Bausteine) oder werden mit Hilfe chemischer Prozesse synthetisch erzeugt (Metalle aus Erzen, Glas, Beton, Silizium für die Kommunikationstechnik). Der in Erkner, nahe Berlin, erstmals produzierte Werkstoff Bakelit soll ausführlich behandelt werden. Neben dem unbestreitbaren Nutzen der Chemie (Biochemie, technische Chemie) werden auch Gefahren z. B. bei der Energieversorgung aufgezeigt, die durch Verantwortungslosigkeit und Mißbrauch zustande kommen.
Kurzum: Chemie umgibt uns in allen Bereichen. Sie ist allgegenwärtig.

Prof. Dr. Gerhard Koßmehl, Vorsitzender des Freundeskreises Chemie-Museum Erkner, ordentliches Mitglied des Wissenschaftlich-Technischen Büros Berlin.

Stadthalle Konferenzraum 2

13.03.2012, 19.30 Uhr

Burghard Bock: Rundum-Reiseimpressionen

"Israel und Palästina" (Audiovision-Show)

Fast täglich kommen Nachrichten aus Nahost. Aber Durchblick ist schwierig. Und kann man da überhaupt hinfahren? Was wollen die Leute in Israel und Palästina eigentlich? Wie kam es zu den so unterschiedlichen Interessen? - Wichtige und reizvoll-nebensächliche Sehenswürdigkeiten, die politische Lage und der Alltag von Juden, Muslimen und Christen werden ebenso zur Sprache kommen wie Hinweise darauf, warum Archäologie so wichtig ist, wie man einen Granatapfel pellt oder was Dinosaurier mit dem Oberrabbinat zu tun haben. Burghard Bock hat in Jerusalem studiert. Er ist Autor der Reiseführer „Israel und Palästina“ sowie "Palästina. Reisen zu den Menschen" der Reihe Reise Know-How.

Stadthalle

21.02.2012

Kabarettist: Michael Quast

Michael Quast studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Es folgten Engagements am Theater Ulm, am Düsseldorfer Kom(m)ödchen, am Schauspiel und an der Oper Frankfurt, am Staatstheater Stuttgart, an den Hamburger Kammerspielen, am Theater Heidelberg und im Tigerpalast in Frankfurt am Main. Zugleich war Quast ab 1985 als Kabarettist mit den Soloprogrammen Satyr im Getriebe (1985), Die Wüste lebt (1989), Unter Geiern/Lovesongs (1992), Henkersmahlzeit (1995) und Hörsturz (2000) unterwegs. Quast machte sich auch mit gewitzten Adaptionen von großen Stoffen für kleine Besetzung, darunter zahlreiche Offenbach-Operetten, einen Namen. Zusammen mit Philipp Mosetter führte er Goethe. Faust I (1999, Frankfurter Künstlerhaus Mousonturm), Schiller – Verrat, Verrat und hinten scheint die Sonne (2005, Koproduktion mit dem Nationaltheater Mannheim zu den Schillertagen) und zusammen mit Sabine Fischmann, Theodore Ganger/Markus Neumeyer am Flügel Don Giovanni. Der komplette Wahnsinn für zwei Stimmen und ein Klavier (2006, Koproduktion mit dem MotzArt-Festival in Salzburg, eingeladen zu den Salzburger Festspielen) auf. Quast ist Mitbegründer und Protagonist des Sommerfestivals Barock am Main.

Stadthalle, Konferenzraum 3

15. 11. 2011

Dr.  Marion Feld, Kunsthistorikerin

„Konstantinopel – Byzanz – Istanbul“

Schon die Gründung dieser einzigartig gelegenen Stadt ist legendär, wie sie auch mit zahlreichen Mythen verknüpft ist. Historische Bedeutsamkeit erhielt sie aber erst seit Konstantin und als Hauptstadt zunächst des byzantinischen und dann des Osmanischen Reiches. Der Vortrag bietet nicht nur einen Überblick über die bewegte Geschichte der Stadt am Bosporus, sondern zugleich Eindrücke von der Schönheit der topographischen Lage auf zwei Kontinenten, der Fülle ihrer kunsthistorischen Denkmäler und der derzeitigen Lebenswirklichkeit einer boomenden modernen Megacity.

Stadthalle, Konferenzraum 2

29. 11. 2011

Dr. Necla Kelec (geboren am 31. Dezember 1957 in Istanbul). Sie ist eine promovierte deutsche Sozialwissenschaftlerin und Frauenrechtlerin. Sie war von 1999 bis 2004 Lehrbeauftragte für Migrationssoziologie an der Evangelischen Fachhochschule für Sozialpädagogik in Hamburg (Autorenlesung)

„Parallelgesellschaft in Deutschland" (Arbeitstitel)

Necla Kelek rechnet ab. Mit den Türken. Mit dem Islam. Beifallklatschen auf der einen Seite. Buhrufe auf der anderen Seite.

 Stadthalle

13. 12. 2011

Dr. Carmen Rohrbach

“Mongolei – zu Pferd durch das Land der Winde“ (Multivision)

Die Mongolei, das Land der Winde und Heimat des legendären Herrschers Dschingis Khan und des Reitervolkes der Mongolen. Wohnt dem Steppenstaat von heute tatsächlich noch jener Zauber inne, den Carmen Rohrbach seit Kindheitstagen verspürt? Die Reisebuchautorin geht der alten Sehnsucht nach zu Fuß, per Kamel und vor allem natürlich auf dem Rücken von Pferden.

Stadthalle, Konferenzraum 2

10. 01. 2012

PD Dr. Friedrich Heinemann, Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, Mannheim

„Droht eine Staatsverschuldung?“ oder „Ist der Staatsbankrott vermeidbar?“ (Multivision)

Dabei handelt es sich um vorläufige Arbeitstitel, die den dann aktuellen Problemen angepasst werden. Nach Finanz-, Wirtschafts- und Eurokrise wird es ein dann aktueller Beitrag zur Wirtschafts- und Finanzsituation Deutschlands/Europas sein.

Stadthalle, Konferenzraum 2

31. 01.2012

Dr. Wolfgang Brandes

„Hans Fallada,  Der dornige Weg eines Erfolgsschriftstellers“

(Powerpointpräsentation)

Die Titel von Falladas Romanen sind geflügelte Worte geworden: "Kleiner Mann, was nun?", "Wer einmal aus dem Blechnapf frisst", "Bauern, Bonzen und Bomben". Er schrieb über das Leben der "kleinen Leute" - mit großer Detailtreue, mit Sympathie und mit Herz. Er nahm Partei für die Schwachen, aber letztlich war er ein unpolitischer Mensch. Doch sein Leben hatte auch Schattenseiten wie die Morphiumsucht und das Alkoholproblem, das er in dem Roman "Der Trinker" thematisiert. Bei wohl kaum einem anderen deutschsprachigen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts waren Licht und Schatten derart dicht beieinander.