Wir freuen uns über Ihren Besuch und Ihre Unterstützung.

 

 

 

DIENSTAG, 06.11.2018 19.30 Uhr, wortreich, Benno-Schilde-Platz 1

Prof. Dr. Daniel Göske, Kassel

Fontane Ein Sommer in London 

 

In Fontanes Werdegang und Werk spielt Großbritannien eine größere Rolle als bei jedem anderen deutschen Autoren seiner Zeit; für fast vier Jahre war London sein Wohn- und Arbeitsort. Der reich bebilderte Vortrag konzentriert sich auf Ein Sommer in London von 1854, Fontanes ersten Prosaband. Diese Sammlung von ebenso informativen wie witzigen Impressionen vom „großen Schwungrad der Welt“ beruht auf Feuilletons, die der junge Fontane für die reaktionäre preußische Presse im Sommer 1852 aus der britischen Metropole ins vergleichsweise provinzielle Berlin schickte. Fontanes spritzige Texte lassen nicht nur den kritischen Auslandskorrespondenten, sondern auch den späteren Erzähler erkennen.

Prof. Dr. Daniel Göske: Geboren 1960 in Lüneburg, seit 1988 glücklich verheiratet mit einer Hersfelderin, zwei Söhne, wohnt in Göttingen, ist dort Mitglied im Kirchenvorstand, in der Akademie der Wissenschaften und in der Theodor-Fontane Arbeitsstelle.

Studium (Englisch, Deutsch und evangelische Religion) an den Universitäten Göttingen, Canterbury (UK) und Pennsylvania State (USA). Promotion über Herman Melville (1988), Forschungsaufenthalte in Princeton (1992-94), Habilitation über amerikanische Versdichtung (1996). Seit 2001 Professor für Amerikanistik und Literaturwissenschaft an der Uni Kassel.

Herausgeber bzw. Übersetzer Herman Melville, Joseph Conrad, Henry James, Derek Walcott und Fontanes Zeitgenossen Carl Schurz. Besonderes Interesse an Fragen der literarischen Übersetzung und des deutsch-englischen Kulturaustauschs; Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Aktuelle Termine für 2. Halbjahr 2018 - bitte vormerken - 

 

DIENSTAG, 23.10.2018 19.30 Uhr, Stadthalle Konferenzraum II
Dr. rer. nat. Wilhelm Mons, Fulda

Konrad Zuse- genialer Erfinder des Computers.

 

Der Vortrag soll die Persönlichkeit Zuses darstellen und insbesondere in verständlicher Form die Grundideen umreißen, die zur Erfindung des Computers führten. 

 

Dr. Wilhelm Mons: Geboren 1938 in Schweinfurt, Gymnasium in Münnerstadt, Studium der Mineralogie in Würzburg und Darmstadt, dort Promotion. Lehrer für Chemie und Physik am Gymnasium in Fulda. Bereichsleiter für Schulabschlüsse und Naturwissenschaften an der Volkshochschule in Fulda. Studium der Mathematik in Hagen. Dozent für Mathematik im Bereich Elektrotechnik an der Hochschule in Fulda. Im Wesentlichen hat er das Konrad- Zuse- Museum in Hünfeld aufgebaut.

DIENSTAG, 27.11.2018 19.30 Uhr, Stadthalle Konferenzraum II

Prof. Dr. Arbogast Schmitt, Marburg

Eine Kultur des Gefühls als Grundlage der Ethik bei Aristoteles
Warum man die Lust nicht unterdrücken, sondern 'das wirklich Angenehme schmecken lernen' sollte

 

 

Die Überzeugung, dass moralisches Handeln zuerst ein 'Handeln zugunsten anderer' sein müsse, hat trotz der allgemeinen Skepsis über das, was überhaupt Moral sein soll, breite Zustimmung. Moral verbindet man mit der Erfüllung von Imperativen und Pflichten. In deutlichem Unterschied dazu bestimmte Aristoteles Moral als den Bereich von Lust und Unlust. Er redet damit allerdings keinem primitivem Glücksegoismus des Einzelnen das Wort. Ein richtig verstandener Egoismus und Altruismus fallen für ihn vielmehr zusammen. Denn höchste Lust empfindet seiner Meinung nach der, der sich selbst möglichst vollkommen verwirklicht. Um das zu erreichen, müsse man von Kindheit an dazu angeregt werden, 'das wirklich Angenehme schmecken zu lernen'. Wer auf diese Weise eine auf dieses Ziel hin ausgerichtete Ordnung der Lüste erreicht habe, sei nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Gemeinschaft, in der er lebt, im besten Zustand (griechisch: Areté).

 

Prof. Dr. Arbogast Schmitt studierte Gräzistik, Latinistik, Germanistik und Philosophie. Von 1981 bis 1991 hatte er den Lehrstuhl für Klassische Philologie (Schwerpunkt Gräzistik) in Mainz inne, bevor er 1991 dem Ruf an die Philipps-Universität Marburg folgte. Mehrere weitere Rufe hat er abgelehnt. Seit seiner Emeritierung 2011 ist er Honorarprofessor an der FU Berlin. Die Schwerpunkte seiner Forschungen liegen auf der Entstehung und Geschichte der Antike-Moderne-Antithese und deren Folgen für die Deutung antiker Texte. Außerdem veröffentlichte er zu Homer, zur griechischen Tragödie, zu Platon und Aristoteles.      Wichtige Publikationen: Selbständigkeit und Abhängigkeit menschlichen Handelns bei Homer, Stuttgart 1991; Die Moderne und Platon, Stuttgart 2003 (2Aufl. 2008); Aristoteles, Poetik, übers. und erl., Berlin 2008 (2.Aufl. 2011); Denken und Sein bei Platon und Descartes, Heidelberg 2011; Wie Aufgeklärt ist die Vernunft der Aufklärung? Eine Kritik aus aristotelischer Sicht, Heidelberg 2016.

DIENSTAG, 11.12.2018 19.30 Uhr, wortreich Benno Schilde - Platz 1

Prof. Dr. Herfried Münkler, Berlin  DER DREISSIGJÄHRIGE KRIEG

 

Liebe Mitglieder, Freunde und Gäste des Kulturbundes Bad Hersfeld e.V.,

 

ab 25. Mai 2018 tritt die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union (EU) in Kraft.  Damit unterliegt die Nutzung der Homepage und die Verarbeitung der Mitgliederdaten des Kulturbundes Bad Hersfeld e.V. neuen Richtlinien. Auch künftig sind die Datensicherheit und der verantwortungsvolle Umgang mit allen Veranstalter- und Mitgliederdaten gewährleistet.

 

Die Anerkennung der gültigen Satzungs- und Beitragsordnung wird jedem Mitglied des Kulturbundes Bad Hersfeld e.V. zur Zustimmung zugesandt.

 

Wir weisen darauf hin, dass im Rahmen von Veranstaltungen des Kulturbundes Bad Hersfeld e.V.  Bildaufnahmen von Personen zu Zwecken der öffentlichen Berichterstattung erstellt werden. Der Vorstand setzt hierbei Ihr Einverständnis voraus. Sofern Sie dies nicht wünschen, bitten wir um Mitteilung. 

Die zuständige Datenschutz Aufsichtsbehörde kann jederzeit angerufen werden:

Der Hessische Datenschutzbeauftragte Prof. Dr. Michael Ronellenfitsch

Postfach 3163 / 65021 Wiesbach 

T. 0611 - 14080 / E-Mail: poststelle@datenschutz.hessen.de .

 

Bei Rückfragen können Sie sich gerne an den Vorstand wenden oder eine E-Mail an info@kulturbund.eu senden.

 

Der Vorstand

 

Dienstag, 20.02.2018, 19.30 Uhr, Konferenzraum                                                            Stadthalle Bad Hersfeld 

 

Vortrag: Entfremdete Arbeit - Entfremdung - Der Fremde. Marx, Nietzsche und Camus   

 

Dr. Jutta Georg, Frankfurt.

 

 

Marx, Nietzsche und Camus legen unterschiedliche Konzepte menschlicher Entfremdung vor. Bezieht sich Marx auf die entfremdete Arbeit unter kapitalistischen Produktionsbedingungen, für ihn verantwortlich für alle Spielarten der Entfremdung, so fokussiert Nietzsche in seiner Bewusstseins- und Vernunftkritik die leibfeindlichen, entfremdenden Ideologien: Metaphysik/Christentum und Moral, unter denen die Individuen gezwungen seien, gegen ihre Triebnatur zu leben. Über sie hätten sich Dekadenz und Nihilismus etabliert. Camus bindet die Entfremdung der Menschen an seinen grundlegenden Topos des Absurden, der für die Sinnlosigkeit von Leiden und Schmerz steht und ihr auf Einheit ausgerichtetes Sinnbedürfnis, in einer zerrissenen, sinnleeren und entheiligten Welt, unerfüllt lasse.  

 

 Dr. Jutta Georg, Philosophin, freie Publizistin, Autorin. Referatsleiterin in Ministerbüros der Hessischen Landesregierung, Dramaturgin der Oper Frankfurt, Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten. Bücher und Publikationen u. a. über Nietzsche, Freud, Simmel, Camus, Marx, Neuere französische Philosophie, Lévinas, Montaigne.

 

 

Dienstag, 20.03.2018, 19.30 Uhr

Stadthalle Bad Hersfeld, Konferenzraum 2

 

Vortrag: "Selbstliebe."

 

Eva Henschke, Dresden, M.Sc., Doktorandin an der Technischen Universität Chemnitz

 

 

Selbstliebe

 

„Mit Sicherheit täte uns allen gut, uns ein wenig mehr selbst zu lieben und ein bisschen sorgsamer mit uns umzugehen. Uns mehr wertzuschätzen, uns mehr zu respektieren, uns besser um uns selbst zu kümmern“ (Jorge Bucay: Drei Fragen: Wer bin ich? Wohin gehe ich? Und mit wem?)

 

Die positive Beziehung zu sich selbst wird über Jahrhunderte hinweg in der Philosophie und im Buddhismus sowie im Rahmen der Wissenschaft und Psychotherapie beschrieben und in ihrer Relevanz betont. Doch was genau ist Selbstliebe? Vor dem Hintergrund meiner Promotion zeige ich, was Selbstliebe bedeuten kann – und womit sie so leicht verwechselt wird. Zur Auflösung des Tabus wird auf dieser Basis ergründet, warum Selbstliebe so bedeutsam und zentral ist.

Dienstag, 17.04.2018 , 19.30 Uhr, Gemeinderaum der Martinskirche Bad Hersfeld, Schlippental 39

Vortrag: StD i.R. Hans-Joachim Schmidt, Bad Hersfeld

 

 

Friedrich II. von Preußen - Facetten eines preußischen Königs (Aus seinem Leben und Wirken)

 

Der Referent setzt kursorische Akzente in der Betrachtung dieses besonderen Lebens. Kindheit und Jugend, Charakter, der junge König, der Krieger, Friedrich und die Frauen, Friedrich und die Religionen, Leistungen in den Friedensjahren, Alter und Tod; Würdigung.

Alle Veranstaltungen beginnen in der Regel an den angegebenen Terminen jeweils um 19.30 Uhr.

Bitte beachten Sie den Veranstaltungsort am jeweiligen Tag. 

 

Weitere Informationen: T. 06621-2801 oder per Mail: info@kulturbund.eu .

 

Der Vorstand dankt allen Mitgliedern, Freunden und Gästen des Kulturbundes Bad Hersfeld e.V. ganz herzlich für Ihren Besuch und Ihre Unterstützung.

 

Mit Ihrer Unterstützung werden wieder erstklassige Referenten, Schriftstellerinnen und Entdecker aus Forschung und Technik aktuelle Themen aufgreifen. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit zum Gespräch vor und nach den Veranstaltungen.

 

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